William Hill startet am österreichischen Sportwetten-Markt durch

23. February 2011 | von admin | Kategorie: Fußball national, Leitartikel

William Hill LogoSkurrile und aufregende Wetten, Fußball und besonders attraktive Quoten – mit diesen Aspekten will Großbritanniens größter Wettshop-Betreiber William Hill Fußballfans locken und sich am österreichischen Sportwetten-Markt erfolgreich etablieren.

bwin, Österreichs Sportwetten-Anbieter Nummer 1, bekommt Konkurrenz – und das von keinem geringeren als William Hill selbst, Großbritanniens führendem Sportwetten-Guru, der auch am österreichischen Wettkuchen mitnaschen möchte. William Hill wird zwar in Österreich kein eigenes Büro einrichten, ist aber trotz allem schon auf dem besten Weg, sich in der Alpenrepublik einen Namen zu machen: So rührt der britische Komiker John Cleese schon kräftig die Werbetrommel, um die Marke „William Hill“ vorzustellen und sie in den Markt der Sportwetten geschickt einzuführen.

Henry Birch, CEO von William Hill Online, sieht sich mit seiner Strategie, William Hill auf dem österreichischen Sportwetten-Markt bekanntzumachen, genau auf dem richtigen Weg: „Unser Ziel ist es, innerhalb der nächsten ein bis eineinhalb Jahre einer der Top-3-Sportwettenanbieter in Österreich zu werden.“

Den zentralen Schwerpunkt seines Strebens setzt William Hill auf klassische Fußballwetten. Dabei möchte der britische Wettshop-Betreiber vor allem mit „besonders attraktiven Quoten“ für Aufsehen erregen und zahlreiche Fans für sich gewinnen. Auch mit der großartigen Chance, mehr Wettmöglichkeiten als die Konkurrenz zu haben, versucht William Hill auf vorderster Front zu punkten und mit bet-at-home sowie bwin mithalten zu können. Demnach möchte William Hill pro Bundesliga-Spiel bis zu 100 Wettmöglichkeiten anbieten und anmerken, dass bei pro Wette bis zu 2,5 Millionen Euro Gewinnsumme zu erhaschen sind – eine tolle Sache, sofern man bedenkt, dass bei vielen Konkurrenten nur „bis zu maximal 7.000 Euro Gewinn pro Wette“ ausbezahlt werden, so William-Hill-Online-CEO Henry Birch.

Wer bei William Hill zum ersten Mal spielt und bei einer Wette setzt, dem wird auch ein sogenannter Startbonus, nämlich eine Bonusauszahlung in der Höhe von 100 Euro, gewährt. Damit will William Hill Neukunden anlocken und diese für das Sportwetten-Geschäft begeistern. Auch in Sachen skurrile Wetten weiß William Hill, wie Kunden zu gewinnen sind. Anfang der 1960er-Jahre setzte ein Kunde 10 Pfund darauf, dass es ein Mensch im selben Jahrzehnt schaffen würde, auf dem Mond zu landen. Als dann am 21. Juli 1960 tatsächlich Neil Armstrong auf dem Mon Fuß fasste, erhielt der Kunde 10.000 Pfund. Weiters erzählt CEO Birch, dass bei William Hill auch Leute wetten, ob sie u.a. eine Prüfung positiv ablegen oder wie lange sie noch leben.

So gut William Hill auch seinen Start sowie seine Etablierung auf dem österreichischen Sportwetten-Markt auch geplant hat, genau so stark und gut ist auch seine Konkurrenz. Vor allem im Online-Bereich der Wetten sieht sich William Hill besonders harten Mitbewerbern gegenüber. Neben bwin stellt auch der Wettanbieter PartyGaming einen harten Brocken für William Hill dar. Doch das sieht CEO Henry Birch als keine Schwierigkeit an; vielmehr sei es eine wahre „Herausforderung“, mit derartigen Riesen und Größen auf dem Markt der Sportwetten wetteifern zu können.

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